14.September 2022

Bestellung von Pflanzgut für Obstbäume und Obststräucher über den Kreisverband ODW-DI bis zum 01. Oktober
Der Kreisverband organisiert auch 2022 wieder die Bestellung von Pflanzgut für die angeschlossenen Gartenbauvereine in den Landkreisen Odenwald und Darmstadt-Dieburg.
Bis zum 01. Oktober können Bestellungen für Obstbäume und Obststräucher auch direkt bei KV-Geschäftsführer Werner Geidel (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) abgegeben werden. Von der Homepage des Kreisverbandes www.kv-ogv-odw-di.de kann dazu die Freilandliste der Baumschule Heckmann heruntergeladen werden. Siehe dort unter „Literatur/Tipps und Hinweise“.
Die genauen Abgabepreise des Kreisverbandes sind noch offen. Im vergangenen Jahr betrugen sie für Kern- und Steinobst: Hochstamm 23 Euro, Halbstamm 19,50 Euro, Busch 14 Euro. Für Aprikosen und Mirabellen lagen sie ca. 2 Euro höher.
Hochstämme sollten in mindestens 10 m Abstand gesetzt werden. Wo wenige Platz ist, empfehlen sich Buschbäume, die einen Abstand von mindestens 3,0 besser 4,0 m haben sollten.
Die Auslieferung wird Mitte November in Beerfurth und Bad König sein. Einzelheiten werden den Bestellern dann mitgeteilt.
Es macht Sinn, sich über die Sortenwahl Gedanken zu machen. Wer Platz für mehrere Bäume hat, sollte auch an Sorten denken, die vielleicht beim Geschmack nicht ganz vorne rangieren, aber lange gelagert werden können. Es sollte eine gute Bestäubersorte dabei sein, wenn keine in der Nachbarschaft des Pflanzortes ist, z.B. Goldparmäne bei Äpfeln. Empfehlenswert ist auch eine Mischung alter und neuer Sorten. Die Besteller erhalten nach der Bestellung Informationen über die richtige Pflanzung. Der Kreisverband wünscht sich ein große Beteiligung, insbesondere zur Erhaltung unseres Landschaftsbildes durch Anpflanzung von Hochstämmen.

 

 

 

15.März 2022

Betreff: Information zum Rindenbrand

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine Information zum Rindenbrand, der sich sehr stark in der Natur verbreitet hat.

Zur Zeit, gibt es keine Mittel gegen den Rindenbrand. Es ist zu empfehlen die Schnittstellen und Frostrisse mit einem Wundbalsam, das ein Fungizid gegen Schwärze-Pilze hat, zu überstreichen.

Mehr dazu, bei der nächsten Vorstandssitzung.

Bitte leiten Sie die Info an die Mitglieder im Verein weiter.


Mit freundlichen Grüßen
Hans Helmut Börner

Schwarzer Rindenbrand an Apfel- und Birnbäumen

 

 

11. August 2021 Freigabe der Homepage

Der Vorstand des Kreisverbandes hat auf seiner Sitzung vom 11.08.2021 die Freischaltung dieser Homepage für die Öffentlichkeit beschlossen. Diese wird in der nächsten Zeit mit weiteren Inhalten gefüllt.

 

23. Juni 2021  Auftaktveranstaltung Landschaftspflegeverband für den Odenwaldkreis

Der Kreisverband ODW-DI für OGL war bei der Auftaktveranstaltung vertreten und wir in einer Vorbereitungsgruppe mitarbeiten, die eine Satzung erarbeiten wird. Siehe nachfolgenden Bericht im Odenwälder Echo vom 02.07.2021


Freitag, 02.07.2021

Auftakt für den Landschaftspflegeverband

Im Odenwaldkreis beginnt jetzt die Gründung eines Landschaftspflegeverbandes. Hier arbeiten Naturschutz, Landwirtschaft und Kommunen zusammen.

Katja Hink: Lokalredakteurin Odenwälder Echo
Von Katja Hink
Lokalredakteurin Odenwälder Echo
Wald, Felder, Wiesen prägen den Odenwald. Hier bei Klein-Gumpen. Foto: Dirk Zengel

Wald, Felder, Wiesen prägen den Odenwald. Hier bei Klein-Gumpen. (Foto: Dirk Zengel

 
 
ODENWALDKREIS - Alle zwölf Bürgermeister oder deren Vertreter, Naturschutzverbände, Landwirtschaft, der Forst, der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und Vertreter der Streuobstwiesen, insgesamt rund 50 Personen, sind am Mittwochnachmittag in der Erbacher Werner-Borchers-Halle zusammengekommen, um die Gründung des Landschaftspflegeverbandes vorzubereiten. In ihm werden Landwirtschaft, Kommunen und Naturschutz vertreten sein, um mithilfe von Fördergeldern aus verschiedenen Töpfen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen für die Odenwald-Landschaft zu verwirklichen. Gleichzeitig dient der Landschaftspflegeverband auch dem Interessenausgleich der verschiedenen Akteure und soll bei Konflikten vermittelnd einwirken. Da der Wald im Odenwald eine wichtige Rolle spielt, regte Landrat Frank Matiaske an, dass der Forst eingebunden wird. Als erster konkreter Schritt wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der drei Bereiche gebildet, deren Aufgabe es ist, die Gründung vorzubereiten. Ein exakter Zeitplan wird hierfür nicht vorgegeben, informierte Kreis-Klimamanager Markus Linkenheil auf Nachfrage.
„Die kommunale Familie steht hinter dem Thema“, betonte Landrat Frank Matiaske in seinem Grußwort. Die Gründung des Landschaftspflegeverbandes im Odenwaldkreis steht schon länger im Raum, allerdings sei erst die Förderrichtlinie des Landes abgewartet worden, die den finanziellen Rahmen vorgibt. Diese trat zum 1. September 2020 in Kraft. Gespräche mit Landräten aus Bayern und Baden-Württemberg hätten gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Naturschutz, Landschaftspflege, Land- und Forstwirtschaft eine „Win-win-Situation“ geschaffen habe. Matiaske zeigte sich zuversichtlich, dass dies auch im Odenwaldkreis gelinge, denn „die Menschen kennen sich hier, sie sprechen miteinander“, so der Landrat. Zu konstruktiver Zusammenarbeit rief auch der Gastgeber, Erbachs Bürgermeister Peter Traub, auf. „Es ist ein Solidaritätsprojekt“, betonte Traub.
 
In der Diskussion wurde breite Zustimmung für das Vorhaben geäußert, es kamen aber auch konkrete Fragen nach der Ausgestaltung der Mitgliedsbeiträge, welche Kosten auf die Kommunen zukommen. Aus der Landwirtschaft kamen Fragen nach den möglichen Aufträgen, auch wie denn der Forst eingebunden werden könnte, wurde angesprochen. Auf die Synergieeffekte verwies Jutta Weber, Geschäftsführerin des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der ebenfalls in der Landschaftspflege tätig ist. Sie warb für den Landschaftspflegeverband, und wies unter anderem auf den Aspekt der Altersstruktur in den ehrenamtlich tätigen Vereinen hin. Hier sei eine „gewisse Überalterung“ festzustellen. Daher sei die „institutionelle Unterstützung“ hilfreich.
 
 
Der Landschaftspflegeverband wird als Verein organisiert mit Mitgliedern aus den Kommunen, der Naturschutzverbände und der Land- und Forstwirtschaft, erläuterte der Biologe Dr. Dietmar Simmering vom Deutschen Verband für Landschaftspflege. Ein Landschaftspflegeverband ist demnach die Schnittschelle zwischen der Agrar- und Naturschutzverwaltung, den Landnutzern und -Eigentümern, den Naturschutzverbänden und den Kommunen. Er sei ein gemeinnütziger Dienstleister und wirke als „aktiver Kümmerer“ für Naturschutz und Landschaftspflege. Die Kommunen profitieren dabei von den Fördermitteln, die der Verband einwirbt, bekommen aber auch Hilfe bei Ausgleichsmaßnahmen, nannte Simmering Beispiele. Landwirte erhalten unter anderem Pflegeaufträge, aber auch Hilfe bei der Anerkennung landwirtschaftlicher Pflegemaßnahmen. Naturschutzverbände profitierten auch von der hauptamtlichen Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit.
ARBEITSGRUPPE
 
Während der Auftaktveranstaltung fanden sich schon erste Mitglieder der Gründungs-Arbeitsgruppe. Allerdings blieben noch einige Positionen vakant, informierte die Kreis-Pressestelle am Donnerstag.

Mit dabei sind derzeit der Nabu, der BUND, der Kreisverband Odenwald-Dieburg für Obstbau, Garten- und Landschaftspflege, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, der Förderverein Odenwälder Apfel, der Schäferverein Odenwaldkreis, das Naturschutzzentrum Odenwald, der Geo-Naturpark, der Verband hessischer Fischer, der Landesjagdverband, der Kreisbauernverband, der Maschinen-, Boden- und Landschaftspflegeverband Südhessen (Maschinenring), außerdem – quer durch den Landkreis – die Bürgermeister aus Höchst, Michelstadt, Oberzent. Ein Vertreter aus dem Gersprenztal wird noch benannt.

Ihr Interesse an einer Mitarbeit im Landschaftspflegeverband anmelden können Vereine, Verbände und vergleichbare Organisationen. Einzelne Personen können Fördermitglied im Verein werden, können sich aber ebenso melden. Beides beim Klimaschutzmanager des Odenwaldkreises, Markus Linkenheil, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (hi)
 
 
Dazu zeigte Dietmar Simmering eine Organisationsstruktur auf: So wählt die Mitgliederversammlung einen Vorstand, in dem die drei Gruppen vertreten sind. Dieser bestimmt die hauptamtliche Geschäftsführung. Dazu können noch eine Fachkraft und eine Kraft für die Verwaltung kommen. In der Regel gebe es zwei bis fünf Mitarbeiter, so Simmering. Diese hauptamtlichen Mitarbeiter beantragen die Fördergelder, koordinieren die Maßnahmen. Simmering betonte, dass keine Doppelstrukturen entstehen. Vielmehr sei der „kooperative Gedanke“ wesentlich für einen solchen Verband.